Brainstorming
Erstellt: 10.06.2005 | Aktualisiert: 14.06.2005
Brainstorming ist sicherlich die bekannteste und einfachste Kreativitätstechnik, die die Erzeugung von neuen, ungewöhnlichen Ideen in einer Gruppe von Menschen fördert [Wikipedia].
Definition und Ziel der Methode
Die Methode wurde 1953 von Alex F. Osborn in den USA entwickelt. Der Name Brainstorming weist darauf hin, dass das Gehirn intensiv nach Ideen durchforscht werden soll.
Ziel des Brainstormings ist es, zu einem vorgegebenen Thema Ideen oder Lösungsmöglichkeiten zu finden.
Dieses soll möglichst frei von Zwängen geschehen. Daher werden bestimmte Verhaltensweisen eingeführt, die Barrieren abbauen und kreatives Verhalten fördern sollen. So ist das Brainstorming eine Gruppenaktivität, die die üblichen gruppendynamischen Zwänge ausschalten soll. Es basiert also auf Gruppenarbeit (synergistischer Effekt) und freier Assoziation (lateralem Denken) [ILR]
Spielregeln
- Alle Teilnehmer müssen ihr Faktenwissen einbringen, auch wenn es für das Problem nicht relevant erscheint (denn es kann Assoziationen bei anderen wecken).
- Einfälle der Teilnehmer dürfen nicht reglementiert werden.
- Problemorientierung geht vor Lösungsorientierung, denn frühzeitiges “Einschießen” auf eine Lösung erschwert das Auffinden von Alternativen.
- Geringer Konsens kann auch fördernd auf das Hervorbringen neuer, innovativer Ideen wirken.
- Die Ideenbewertung kommt nach der Sitzung; diese dient der Ideenfindung.
- In hierarchisch strukturierten Gruppen mit Abhängigkeitsverhältnissen darf der Vorgesetzte die von ihm vermutete oder favorisierte Lösung nicht äußern, denn die anderen schwenken sonst leicht darauf ein, anstatt innovativ und kreativ zu sein.
- Quantität geht vor Qualität, denn es geht zunächst darum, Ideen zu produzieren.
- Keine Kritik oder Stellungnahme während der Sitzung.
- Es besteht kein individuelles Urheberrecht an Ideen, sondern ein kollektives, denn Kennzeichen des Brainstormings ist das Aufgreifen und Weiterspinnen von Ideen. Daher kann sich kein Beteiligter das Ergebnis oder Teile davon auf seine Fahne schreiben.
Detailiertere Angaben und obenstehende Spielregeln sind wiederum auf der Webseite der Universität Hannover ILR zu finden.
Auswertung
Mit der Technik des Brainstorming werden keine Endlösungen generiert. Das erabeitete Material kann mittels anderer Methoden wie die des Mindmappings geordnet und stärker strukturiert werden.
Verwandte Snippets
Weblinks
http://de.wikipedia.org/wiki/Brainstorming
http://en.wikipedia.org/wiki/Brainstorming
http://www.laum.uni-hannover.de/…
http://www.projektmagazin.de/glossar/gl-0168.html
http://www.grauezelle.de/gz_brain.html
http://www.zeitzuleben.de/inhalte/ge/kreativitaet/brainstorming_1.html