Reizwortanalyse

Erstellt: 16.06.2005 | Aktualisiert: 16.06.2005

Bei dieser Kreativitätsmethode wird der Zufall zur Hilfe genommen. Man öffnet z.B. ein Lexikon und wählt ein zufälliges Wort. Zu diesem Begriff (Reizwort) sucht man z.B. mittels Brainstorming nach Lösungsansätzen und überträgt diese später auf die eigentliche Problemstellung.

Vorgehensweise

  1. Sorgfältige Analyse und Definition des gestellten Problems
  2. “Abladen” aller spontan verfügbaren Ideen (Kurzbrainstorming)
  3. zufällige Sammlung einer kleinen Kollektion (5 bis 7) von Reizwörtern
  4. Analyse des ersten Reizwortes (Zufallsobjektes) und Auflistung der dort gefundenen
    • Eigenschaften
    • Funktionen
    • Abläufe
    • Formen
    • Gestalten
    • Anordnungen
    • Handhabungen
  5. Rückkopplung (bisoziative Verbindung) der Reizwortelemente zum gestellten Problem mit der Frage, ob sich daraus Ideen oder Lösungsansätze ergeben. Je flexibler, vielseitiger und spielerischer diese bisoziativen Vorgänge erfolgen, desto reichhaltiger und kreativer wird das Ergebnis sein.
  6. Wiederholung der Schritte 4 und 5, bis alle Reizwörter durchgearbeitet sind.

Weblinks

http://www.grauezelle.de/gz_reiz.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Reizwortanalyse